Beschreibung:

 

FB-4444 2013


Das Automationsmodul FB-4444 ist ein digitales und analoges Ein-Ausgangsmodul für 4 binäre Eingänge, 4 binäre Ausgänge, 4 analoge Eingänge und 4 analoge Ausgänge. Die Parametrierung der Eingänge (Öffner/Schließer), sowie die Steuerung der Ausgänge erfolgt durch die übergeordnete Automationsstation SB-BACnet. Die Busanbindung erfolgt über die weit verbreitete RS-485 Schnittstelle. Die Moduladresse des einzelnen Gerätes, wird über den Dipp-Schalter eingestellt. Die Funktionen und die Belegung der binären und analogen Eingänge und Ausgänge sind frei wählbar (Betriebs- und Störmeldung, Impuls- oder Flankenzählung sowie PT1000, 0 – 2000 Ohm, usw.

Die genaue Spezifikation ist aus der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen).
Mit der richtigen Beschaltung des Moduls ist es möglich, 2 komplette Räume mit Fensterkontakten, Anwesenheitskontrolle, Raumtemperatur, Sollwertsteller, Lüftersteuerung, Heizventil und Kühldecke anzusteuern.
Das Automationsmodul FB-4444 wird als Aufputzversion im Stahlblechgehäuse IP20 oder als Hutschienenversion zur Montage in Verteilungen oder Schaltschränken geliefert.

Das Gerät kann als aktives oder passives Automationsmodul eingesetzt werden.

In der passiven Betriebsart wird das Modul als reines Feldbusmodul verwendet, welches seine Befehle über den RS-485 Bus von dem übergeordneten Controller SB-BACnet erhält.

In der aktiven Betriebsart wird das Modul als eigenständiger Regler verwendet. Hierbei sind die Programme im Modul selbst hinterlegt und über den RS-485 Bus können die Zustände der Ein- und Ausgänge und interne Variablen an dem übergeordneten Controller SB-BACnet abgefragt werden. 

Bei Trennung vom Bus oder Ausfall der SB-BACnet arbeitet der Regler autark weiter.

Wie alle SysCom Geräte ist das Modul nachladefähig, z.B. Firmwareupdates per Fernwartung.

 

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Technische Daten:

Einspeisung      
Spannung  24V AC / DC +/- 10%   
Stromaufnahme  max. 300 mA   
Leistungsaufnahme max.  7,2W   
       
zul. Umgebungsbedingung
Temperatur  0°C…45°C    
Feuchte  10%...95% rel. Feuchte  

Maße      
Größe Hutschienengehäuse
BxHxT 157 x 107 x 58 mm (mit Klemmen)

Größe Aufputzgehäuse
BxHxT 205 x 205 x 58 mm

Schnittstellen
COM-Port 1 RS-485
Übertragungsrate 19200 Bit/s.
Anzahl der FB-Module max. 64 Stück je Linie


Binäre Eingänge
Anzahl   4 Stück
Spannungspegel 10V DC; Erkennung 0 (offen)
Spannungspegel 0V   DC; Erkennung 1 (geschlossen)
Pulsfrequenz max. 30 Hz
Pulslänge min. 15 ms
Pulszähler 32-Bit

 

Binäre Ausgänge
Anzahl 4 Stück
Relaisausgänge 24V oder 230V
Ausgangsbelastbarkeit
250V AC/2A pro Ausgang bei ohmscher Last

 

Analoge Eingänge
Anzahl 4 Stück
Messung mit  PT1000
0-50°C  (Auflösung 0.1°C)
NI1000
0-35°C  (Auflösung 0.1°C)
0 – 2000 Ohm
(Auflösung < 3 Ohm) 0 – 10V
(Auflösung < 15mV) 0 – 20mA
(Auflösung < 0.03mA)

Achtung:

Bei Strommessung müssen die Shuntwiderstände durch Dipschalterblock 2 zugeschaltet werden. Die übrige Konfiguration erfolgt durch die Software.

 

Analoge Ausgänge
Anzahl 4 Stück
Ausgänge liefern 0-10V DC(Gleichspannung)bei einer Bürde von Bürde mind. 2k Ohm.

 

 

Anschlussbeispiel FB-4444

Inbetriebnahme und Montagehinweis

Die Verdrahtung des Automationsmoduls erfolgt nach dem beiliegenden Anschlussplan. Es wird empfohlen den Systembus als Linie zu verdrahten. Keine potential behafteten Leitungen sowie Fremdspannung auf die digitalen Eingänge schalten. Die gelbe Power-LED am Modul zeigt das Vorhandensein der 24V Versorgungsspannung an, sowie den Kommunikationsstatus.

 

Dauerleuchten:                             Kommunikation korrekt vorhanden.
Langsames Blinken:                     (Sekundentakt) bedeutet keine Kommunikation.
Schnelles Blinken:                        Korrekter Anschluss, aber keine Kommunikation.
                                                   Das Modul wurde softwaremäßig noch nicht eingebunden, empfängt aber Telegramme anderer Geräte.

Das Einstellen der Moduladresse erfolgt über den Dipp.-Schalter.

Adressierungstabelle:

Inbetriebnahme_FB_4000

 

Am Dippschalterblock 2 (4 pol.) wird für die (aktive) Strommessung der analogen Eingänge, der jeweilige Dippschalter für den Shunt zugeschaltet.